Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 15. Januar 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der Quantuqwembytes.pro (nachfolgend „Dienstanbieter“) gelten für alle Verträge, die der Dienstanbieter mit seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Erbringung von Cybersicherheitsdienstleistungen schließt. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Mit der Nutzung unserer Dienste erklärt sich der Kunde mit der Geltung dieser AGB einverstanden.
2. Vertragsgegenstand
Der Dienstanbieter bietet umfassende Cybersicherheitsdienstleistungen an, darunter, aber nicht beschränkt auf, Penetrationstests, Sicherheitsaudits, Incident Response, Mitarbeiterschulungen und Beratungsdienstleistungen zur Verbesserung der IT-Sicherheit. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Dienstleistungsvertrag oder dem Leistungsangebot.
Die Leistungen des Dienstanbieters werden nach dem aktuellen Stand der Technik erbracht.
3. Preise und Zahlungsbedingungen
Die Preise für die Dienstleistungen ergeben sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.
3.1 Zahlungsfristen
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug behält sich der Dienstanbieter das Recht vor, Verzugszinsen in Höhe des gesetzlichen Zinssatzes zu fordern.
3.2 Zahlungsmodalitäten
Zahlungen sind per Banküberweisung auf das vom Dienstanbieter angegebene Konto zu leisten.
4. Pflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, dem Dienstanbieter alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen und Unterlagen vollständig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und bei Bedarf angemessenen Zugang zu Systemen und Räumlichkeiten zu gewähren.
Der Kunde sichert zu, dass er die notwendigen Rechte zur Beauftragung des Dienstanbieters besitzt und dass die Systeme und Daten, auf die der Dienstanbieter Zugriff erhält, rechtlich unbedenklich sind.
5. Haftung
Der Dienstanbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Dienstanbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden.
Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden und Schäden aus Ansprüchen Dritter ist ausgeschlossen, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.
Die Haftung für Datenverlust wird auf den Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.
6. Datenschutz
Der Dienstanbieter verpflichtet sich, alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die der DSGVO und des BDSG, einzuhalten. Details zur Verarbeitung personenbezogener Daten sind in unserer Datenschutzerklärung zu finden.
Soweit der Dienstanbieter im Rahmen der Leistungserbringung auf personenbezogene Daten des Kunden zugreift, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
7. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei, insbesondere Geschäftsgeheimnisse, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung bleibt auch nach Beendigung des Vertrages bestehen.
8. Laufzeit und Kündigung
Die Laufzeit des Vertrages sowie die Kündigungsmodalitäten richten sich nach dem individuellen Dienstleistungsvertrag. Sofern nichts anderes vereinbart ist, kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von drei Monaten zum Quartalsende gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
9. Geistiges Eigentum
Alle im Rahmen der Leistungserbringung vom Dienstanbieter entwickelten oder verwendeten Methoden, Tools, Software und Dokumentationen bleiben geistiges Eigentum des Dienstanbieters, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Der Kunde erhält ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Arbeitsergebnisse für den im Vertrag vorgesehenen Zweck.
10. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die die Erfüllung einer vertraglichen Pflicht verhindern oder wesentlich erschweren, befreien die betroffene Partei für die Dauer der Störung und im Umfang ihrer Auswirkungen von ihren Leistungspflichten.
Als höhere Gewalt gelten unvorhersehbare, unabwendbare Ereignisse wie Naturkatastrophen, Krieg, Terrorismus, Pandemien oder behördliche Anordnungen.
11. Änderungen der AGB
Der Dienstanbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen. Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig vorab mitgeteilt.
Sofern der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb einer angemessenen Frist widerspricht, gelten diese als angenommen.
12. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt.
13. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Berlin, Deutschland, sofern der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.